Aktuell

Schon vor dem Frühstück glaube ich an 6 unmögliche Dinge.
Wir freuen uns Ende Oktober mit den Proben für unser neues Tanztheaterstück
„Tee Party“ zu starten. Dieses Mal werden wir keine live-Vorstellung zeigen, sondern uns an einen Tanzfilm wagen.

Alice im Wunderland ist eine wunderliche Geschichte, die viel Tiefe mit sich bringt. Mitten im literarischen Nonsense erfährt der/die Rezipient*In Mehrdimensionalität, eine großartige, fantastische Welt von Lewis Carroll und die Geschichte von einem neugierigen Mädchen, das Mut beweist und sich unmöglichen Herausforderungen stellt. Im Unmöglichem fand findet sich die spannende Verbindung zwischen der Welt der Kinder und der Welt der Erwachsenen.

Wann hören Erwachsene auf an Dinge zu glauben und beginnen alles rational zu begründen? Natürlich gehört das zum Erwachsen werden dazu, doch was ist, wenn wir uns selbst Schranken aufstellen, die unsere Kreativität, nicht nur im Job sondern auch im Leben eingrenzen?
Wann fangen wir an eigene oder von der Gesellschaft aufgestellte Regeln zu glauben, sie für selbstverständlich zu nehmen oder sie nicht mehr als Regeln zu behandeln? Wann ist der Zeitpunkt erreicht an dem wir alles abstrakte, verwunschene Denken und Träumen verlieren? Kinder brauchen keine kreative Übungen, der Irrsinn wohnt in Ihnen.

Eine Tasse, die plötzlich so groß wird, wie ein Tisch, ein sprechender Hase – sind lustig! Die Frage ist nun, wo treffen sich die Generationen? Wo treffen Wahrnehmungen, Regeln auf Unbändiges aufeinander und was passiert dann? Genau das wollen wir in der Inszenierung herausfinden. Zu unseren Zielen gehört es die Brücke zwischen Kindheit und Erwachsensein zuschlagen.

Der Tanzfilm wird Ende des Jahres in Kassel – an einem wunderlichem Ort, gezeigt.

Alice

 

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